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In Hamburg das Frühstück & Brunch liefern lassen?

In Hamburg das Frühstück & Brunch liefern lassen? Hamburg – Was für eine tolle Stadt. Fragt man Besucher der Hansestadt wodurch denn Hamburg bekannt sei, erhält man meist immer die gleiche Antwort. Der riesige Hafen, die Reeperbahn und Persönlichkeiten wie Aale-Dieter und Zitronenjette. Ja das stimmt. Aber ist es nur das? Lassen sich die Kunden in Hamburg das Frühstück und Brunch liefern oder holen sie es selber ab? Unser Lieferzwerg Oliver erhielt von unserem Lieferoberzwerg den Auftrag : Was ist denn das klassische traditionelle Frühstück in Hamburg.

Welche Spezialität zum Frühstück oder Brunch vertritt Hamburg überhaupt?

Nimmt sich jeder überhaupt noch Zeit dafür oder lassen sich die Kunden in Hamburg das Frühstück und Brunch liefern oder was ist überhaupt Frühstück? Interessante Fragen die sich hier in den Raum stellen. Also machte sich unser Oliver auf den Weg. Ab ins Frühstücksparadies Hamburg. Auf der Zugfahrt in die Hansestadt stellte er sich folgende Fragen: Welche Art von Frühstück wird es denn sein? Nach der Geschichte der Hansestadt Hamburg zu urteilen denke ich, könnte Fisch eine ganz große Rolle spielen.

Fischgerichte zum Frühstück am Sonntag?

Schließlich war und ist Hamburg bekannt für seine vielfältigen Fischgerichte. Aber mal ehrlich möchte man Fisch auf dem Teller zum Sonntagsfrühstück? Bei dem Gedanken war nicht gerade viel Appetit zu verspüren. Aber gut vielleicht ist es ja die Zubereitungsart die es wieder appetitlich macht aber vielleicht täusche ich mich auch und das traditionellste Frühstück ist Brötchen mit Wurst oder Marmelade und einem leckeren Kaffee oder Tee und vielleicht noch ein Stück Kuchen, wer weiß. Fragen über Fragen auf die ich gespannt war diese zu lösen. Was war nun das Frühstücksgeheimnis von Hamburg?

Meine Beobachtung zum Thema “Frühstück in Hamburg”

Es war mittlerweile 09.12 Uhr als ich am Bahnhof von Hamburg angekommen war. Schnell trank ich noch mein zuvor bestelltes Getränk aus. Was für eine passende Zeit. Ich konnte mich sofort auf dem Weg machen um mit meinen Recherchen zu beginnen. Als erstes beobachtete ich die Menschen die in den Cafes saßen und schaute was diese denn so bestellten und so auf den Tellern hatten. Mmh, es sah nicht befremdlich aus. Bei einigen lagen belegte Brötchen oder belegte Brote auf dem Teller der andere bestellte Pancakes mit Honig der andere wiederum Müsli , Quark und Käse und dazu, man sollte es wirklich nicht glauben bestellte tatsächlich einer Fisch. Das machte mich neugierig und ich ging in das Cafe hinein um weiter die Frühstückszeremonien zu analysieren.

Brunch in einem Cafe in Hamburg?

In dem Cafe war offensichtlich Brunch, klar es war Sonntag. Wo kann man die Zeit am besten mit Freunden und Familie verbringen als natürlich beim Frühstücksbrunch. Ich als der kleine Lieferzwerg erkundete nun das Frühstücksbuffet. Der Duft von Kaffee stieg mir in die Nase gefolgt von dem leckeren Duft der Brötchen und des Gebäcks. Man, jetzt bekam ich aber Appetit. Eine Dame fragte mich plötzlich, möchten Sie etwas bestellen? Einen Kaffee oder Espresso vielleicht? Ja natürlich, sehr gern. Ich bestellte mir daraufhin bei der Dame einen leckeren Milchkaffee. Ich schaute mich weiter um.

Was is(s)t der Hamburger – Brötchen, Gebäck oder doch nur Müsli?

Die liebevoll gestalteten Frühstücksplatten von Healthy bis vegan von deftig bis traditionell, alles war irgendwie dabei. Ich beobachtete die Leute was man so auf den Frühstücksteller packte. Dann tat ich das gleiche. Ich füllte mir ein Glas mit frischen Orangensaft und nahm mir einen Teller. Ich wusste gar nicht was ich zuerst auf meinen Teller legen sollte. Das Frühstück war einfach grandios. Also startete ich mit einem Brötchen und Butter, einem Ei und verschiedene Aufstriche gefolgt von Müsli und Quark. Was natürlich nicht fehlen durfte, war mein Lieblingskäse der schön zubereitet auf mich wartete, sogar in Hamburg. Ich setzte mich an einen Tisch an der schon ein älterer Mann saß. Er saß so da und las in einer Hamburger Zeitung. Auf dem Tisch stand sein Kaffee und auf seinem Teller lag eine Art Brötchen oder Gebäck mehr nicht.

Was ist ein Franzbrötchen?

Ich staunte ein wenig und dachte mir was ist denn das? Also ging ich nochmals zum Brunch und suchte dieses merkwürdige Ding. Es lag da zwischen Croissant, Brötchen und Kuchen. Also nahm ich es in die Hand und ging wieder zu meinem Frühstück an den Tisch . Der ältere Herr bemerkte das und schaute schmunzelnd durch seine Lesebrille und sagte: “Sie sind nicht von hier oder?” Ich war etwas irritiert. Lag es etwa an meiner Frühstück? Er erkannte es anhand meiner Auswahl das ich der Tourist bin der auf continentales Frühstück steht mit Brötchen Butter und Müsli und dem Milchkaffee? Oh je.. was war es denn. Ich antwortete etwas zurückhaltend: ,,Ehm Ja das stimmt aber sagen sie , wie haben sie das erkannt ?’’

Frühstück – was ist traditionell für Hamburg Liefern oder im Cafe?

Der ältere Herr lächelnd. Sie schauten so fragend auf meinen Teller und jetzt haben Sie das gleiche auf dem Teller. Ich war etwas verlegen und erklärte ihm was denn meine Aufgabe in Hamburg sei und kamen so ins Gespräch. Der ältere Herr sein Name war Herwald schmunzelte weiterhin und sagte du willst das traditionellste Frühstücksprodukt der Hamburger wissen? Es liegt auf deinem Teller. Ich schaute verlegen dahin. Meinen Sie dieses hier? Es war ein brauner Zopf ähnelte einem Croissant aber irgendwie auch nicht. Herwald lachte und sagte: ,,Junger Mann sagen Sie das nicht so laut.’’ Herwald bestellte daraufhin einen weiteren Kaffee bei der Dame. Lieferzwerg Oliver nennen Sie es einfach Franzbrötchen. Brötchen? Franz? Das ist doch kein Brötchen? Herwald lachte wieder und sagte ja das ist typisch für Hamburg. Ich schaute mir nun das Brötchen genauer an.

Okay das Franzbrötchen wie er es nannte sah aus wie ein Hefezopf oder Croissant knusprig duftend und irgendwie mit Zimt und Zucker. Herwald fragte mich ob ich denn die Geschichte des Franzbrötchens kenne? Natürlich nicht. Während ich mein Müsli mit Milch einrührte und die Beeren zufügte hörte ich Herwald gespannt zu. Herwald sagte, kosten sie doch mal das leckere Franzbrötchen? Also biss ich ein Stück ab und es schmeckte leicht klebrig, Süß mit einem leckeren Zimtgeschmack. Herwald erzählte mir dass das eines der ältesten Traditionsgebäcks von Hamburg sei. Dieses Stück Gebäck ist der Inbegriff von Heimat für uns in Hamburg.

Die Geschichte zum Franzbrötchen…

Während ich zwischenzeitlich auf meine Wurststulle biss fragte ich Herwald. Aber warum heißt das Gebäck Franzbrötchen? Herwald nahm seine Lesebrille ab legte die Zeitung beiseite die er regelmäßig beim Frühstück las und schlürfte an seinem Kaffee. Er fing an, mir die Geschichte des Franzbrötchens zu erzählen. Am Anfang des 19. Jahrhunderts während der Besatzung Hamburgs durch die französischen Truppen Napoleons war mit der Zeit eine große Heimweh ausgebrochen. Immer mehr Franzosen vermissten ihre geliebten französischen Croissants. Also gingen sie damals durch Hamburg und suchten einen Bäcker der diese geliebten Croissants backen kann. Das klassische Bäckerhandwerk arbeitete damals mit viel Butter und Zucker und man war irgendwie der Aufgabe nicht gewachsen. Ein Bäcker versuchte es mit allen Mitteln aber das französische Croissant ging im Backofen einfach nicht auf sondern fiel in sich zusammen. Die Franzosen empfanden das als absolute Tragödie aber es war gleichzeitig eine Neuentdeckung für Hamburg.

Der Bäcker Johann Hinrich Thielemann

Der Bäcker der es damals versuchte, war ein Bäcker aus Altona sein Name war Johann Hinrich Thielemann. Er fand das Produkt als sehr lecker und meinte:,,Wenn es eben kein richtiges Croissant ist dann nennen wir es eben Franz`Brötchen.  Im Jahre 1804 übernahm dann Thielemann eine Bäckerei von einem Franzosen Namens Sabatier. Sabatier durfte offiziell nicht als Bäcker in der Zunft beitreten was natürlich ein Überleben in der damaligen Bäckerzunft sich als recht schwierig darstellte. Da derjenige ein Franzose war aber trotzdem den Respekt verdient hatte nannte Thielemann die Bäckerei kurzerhand Franz’scher Bäcker. Mit seiner neuen Entdeckung dem Franzbrötchen erreichte er einen hohen Bekanntheitsgrad. Jeder Hamburger wollte die leckere buttrige Konsistenz der eine mit Milch der andere mit einem frischgebrühten Kaffee. Jeder so wie er es mochte.

Bis heute ist es eine der beliebtesten regionalen Spezialitäten Hamburgs. Und so wie es scheint mundet es auch ihrem Gaumen? Ich hielt das letzte Stück Franzbrötchen in meiner Hand und in der anderen meinen liebevoll zubereiteten Milchkaffee und stammelte nur noch mit hochrotem Kopf. Oh ja das Franzbrötchen ist wirklich sehr lecker. Dankeschön! Herwald schlürfte den letzten Schluck seines Kaffees setzte seinen sehr eleganten Hut auf und sagte mit einem lächeln: Vielen Dank für ihre Anwesenheit! Sie haben mich in Erinnerungen schwelgen lassen die viel mit Genuss zu tun haben. Zeit die man sich viel mehr nehmen sollte um bei einem leckeren Kaffee oder einem liebevoll hergerichteten Frühstück mit Familie und Freunden ins Gespräch zu kommen. Vor allem sollte jedem bewusst sein, das die angeblich nicht vorhanden Zeit es mittlerweile ausreichend zur Verfügung steht.

 

Lassen sich die Kunden in Hamburg das Frühstück & Brunch liefern oder holen sie es selber ab?

Sie können heutzutage alles bestellen oder liefern lassen. Ob es sich um ein Frühstück handelt oder einem Mittag oder einem Catering. Alles können sie heutzutage vorab bestellen oder abholen. Schauen Sie… Da auf der anderen Straßenseite. Pizzas die mit Autos ausgeliefert werden. Gegenüber bei dem Fleischer, wo sich die Menschen in Hamburg oder in einer X-beliebigen Stadt das Frühstück und Brunch oder Catering bestellen und liefern lassen. Und genau das scheint der Grund zu sein, die Menschen lassen sich das Frühstück und Brunch liefern anstatt selber abzuholen, da es einfach bequem und zeitsparend ist. Also es gibt genug Zeit um die Dinge die damit verbunden werden ausgiebiger zu genießen mit den Freunden oder der Familie aber keiner tut es. Und nun frage ich Sie? Warum ist das denn so? Einen schönen Tag Ihnen?    

Ich verstummte schaute mich zwischen Brunch und Frühstücksbuffet um und schaute durch das große Fenster nach draußen und dachte, ja warum ist das denn eigentlich so? Ich sah den Menschen auf der Straße zu. Der eine wie er hektisch sein Catering abholte, der Pizzafahrer der die heiße Ware fertig verpackte um es zu liefern. Klar bin ich auch einer der zu Hause oder in Hamburg das Frühstück und Brunch liefern lässt. Und trotzdem hat man nie Zeit es zu genießen aber warum?

Es ist eine interessante Frage, die mich noch eine Weile beschäftigen wird.